Netzwerk Frühe Hilfen & Kooperation im Kinderschutz Rheingau-Taunus-Kreis

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Frühe Hilfen

Mit der Geburt eines Kindes stehen Eltern und Alleinerziehende oft vor vielen neuen Herausforderungen. Heutzutage ist es längst nicht mehr selbstverständlich, dass Verwandte oder Freunde in der Nähe sind, wenn ein Kind geboren wird. Aber selbst wenn Familie und Freunde am Wohnort leben und unterstützen, gibt es meist viele Fragen zu den unterschiedlichsten Themen und Lebenslagen aus Gesundheit und Erziehung.

Im Rahmen der Frühen Hilfen können Eltern zu diesen Themen und Lebenslagen Unterstützung erhalten. Angebote Früher Hilfen basieren auf den Schwerpunkten Stärkung der Elternkompetenz, präventiver Schutz der Entwicklung von Kindern und der Vernetzung der Angebote und Akteure.

Im Rheingau-Taunus-Kreis kommen jährlich ca. 1200 Kinder zu Welt. Es besteht eine ausgeprägte Angebotsstruktur an Unterstützungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern. Im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes und der Bundesinitiative Frühe Hilfen und Familienhebammen 2012 - 2015 befindet sich das Netzwerk Frühe Hilfen und Kooperation im Kinderschutz des Rheingau-Taunus-Kreises seit 2013 im Aufbau.

Frühe Hilfen bieten einen präventiven Ansatz und Maßnahmen, um das gesunde und gewaltfreie Aufwachsen von Kindern zu ermöglichen. Es sind freiwillige Unterstützungsangebote für (werdende) Eltern und Kinder ab der Schwangerschaft und in den ersten 6 Lebensjahren des Kindes.

Frühe Hilfen bestehen aus Angeboten und Maßnahmen aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendpflege, der Schwangerschaftsberatung und der Frühförderung. Sie basieren vor allem auf interdisziplinärer  Zusammenarbeit der Akteure, beziehen aber auch bürgerschaftliches Ehrenamt und die Stärkung sozialer Netzwerke der Familien mit ein. Die Informationsweitergabe über die im Rheingau-Taunus-Kreis vorhandenen Angebote an die (werdenden) Eltern kann im Rahmen der Frühe Hilfen für Familien dazu beitrage, dass Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden.

„Frühe Hilfen zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung wollen Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern leisten. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.“

(Wissenschaftlicher Beirat des NZFH 2009).

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